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Frontal 21 - H&M: Mitarbeiter klagen an |
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Frontal 21: Bei der Modekette Hennes & Mauritz wird nach Gewerkschaftsangaben eine Mitbestimmung der Belegschaft systematisch erschwert. Im Gespräch mit Orhan Akman.
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Türkei-Report Juni 2008 – Ein Delegationsbericht – Zusammengestellt von Orhan Akman
Am 6. Juni 2008 standen die Kollegen von der türkischen Gewerkschaft TÜMTIS in Ankara vor Gericht. Eine internationale Delegation aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und dem Iran war am Verhandlungstag in Ankara, um den Prozess zu beobachten und Solidarität mit TÜMTIS zum Ausdruck zu bringen. Zuvor waren über 10.000 Protestbriefe aus dem Ausland bei Premierminister Erdogan und bei der türkischen Justiz eingetroffen. Ich danke an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen, die sich für dieses Anliegen eingesetzt haben. Danke auch dem Kollegen Wilhelm Frohn, Vorsitzender von EMEK-Solidarität e.V., Kassel, für seinen Beitrag zu diesem Report (S. 6/7).
Türkei-Report zum Download
Transportarbeiter von Unilever Türkei wegen Gewerkschaftsbeitritt entlassen Die der ITF angeschlossene türkische Transportarbeitergewerkschaft TÜMTIS veranstaltete am 13. Juni in Istanbul eine Pressekonferenz und Demonstration, um auf die Massenentlassungen von Beschäftigten einer der beiden türkischen Firmen aufmerksam zu machen, die Transportdienste ausschließlich für Unilever leisten. Mehr dazu unter: http://www.iuf.org/dde5185 |
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Orhan Akman beim internationalen Arbeiterjugendcamp |
Am dritten Tag des „Internationalen Treffens der Gewerkschafts- und Arbeiterjugend" (7-15. Juni 2008) in der Türkei stand das Thema "Internationale Arbeit im Globalisierungsprozess und die Auswirkungen von Rassismus" an der Tagesordnung.
An der von Elif Siniroglu (Birlesik Metal-Is- Türkische Metallarbeitergewerkschaft) moderierten Podiumsdiskussion nahmen Orhan Akman (Ver.di), Fatma Coskun (Soziologin), Prof. Dr. Mehmet Okyavuz (Universität ODTÜ in Ankara) teil.
Mehr zum Jugendcamp unter: http://www.arbeitswelt.org |
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Sozialtarif: Stadtwerke versus Gazprom |
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Als „arm“ gelten Menschen in Deutschland mit weniger als 781,- Euro Nettoeinkommen im Monat. Demnach sind 20 Millionen Menschen in Deutschland von Armut betroffen oder werden nur durch staatliche Sozialleistungen in geringem Maße davor geschützt. Auch in München, der Stadt mit der größten Wirtschaftskraft, leben 178.000 Menschen in Armut. Nun hatte der Stadtrat der Landeshauptstadt München die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen. Ergebnis: Außer DIE LINKE im Stadtrat haben alle Parteien dies abgelehnt.
DIE LINKE im Stadtrat hatte einen Antrag für einen Sozialtarif bei Strom und Gas für arme Menschen in München eingebracht. Dieser Antrag wurde von allen Rathaus-Parteien abgelehnt. Als wesentlichen Grund der Ablehnung eines Sozialtarifes wurde von den Referenten Friedrich Graffe (Sozialreferat) und Dr. Wieczorek (Referat Arbeit und Wirtschaft) – beide SPD – das Totschlagargument „Wettbewerb“ genannt.
Dabei sind die Stadtwerke München wirtschaftlich kerngesund, und das ist gut so. Zudem haben die – immer noch politisch kontrollierten – Stadtwerke in München mehr oder weniger eine Monopolstellung – auch das ist gut so. Insoweit ist das Argument Wettbewerbsnachteile für die Stadtwerke“ mehr als scheinheilig. Die Stadtwerke dürfen nicht wie die privaten Energiekonzerne Gazprom oder E.on zu Gewinn- und Dividendenjägern verkommen. Die Stadtwerke als kommunaler Betrieb haben vorrangig den Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu dienen. |
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»Da braucht sich niemand zu wundern« |
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Neonazis in Parlamenten: Kann man sie einfach ignorieren? Gespräch mit Orhan Akman Interview: Claudia Wangerin Orhan Akman ist Gewerkschaftssekretär mit kurdischem Migrationshintergrund und wurde im März als Vertreter der Partei Die Linke in den Münchner Stadtrat gewählt.
Sie wurden am 2. Mai als Stadtrat in München vereidigt. Ebenso Karl Richter, Spitzenkandidat der NPD-dominierten »Bürgerinitiative Ausländerstopp«. Hatten Sie mit solchen Stadtratskollegen gerechnet, als Sie sich zur Kandidatur entschlossen haben?
Nachdem die in Bayern regierende CSU ihren Wahlkampf mit dem Schwerpunkt »Ausländerkriminalität« geführt hat, war es absehbar, daß auch die »Bürgerinitiative Ausländerstopp« den Sprung ins Rathaus schaffen würde. Die Hetze der CSU gegen Migranten ging dahin, daß man kriminelle Handlungen wie den Überfall auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn mit der ethnischen Herkunft der Täter in Verbindung bringen müßte. Nicht zuletzt mit einer reißerischen Plakatkampagne. Da braucht sich niemand zu wundern, wenn Neofaschisten meinen, sie könnten noch eins draufsetzen. |
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Orhan Akman ist Pate der save-me-Kampagne in München |
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Orhan Akman: „Ich mache mit, weil Flüchtlinge das Recht haben, menschenwürdig zu leben, wie alle anderen Menschen auch."
Mehr zu der Kampagne unter: http://www.save-me-muenchen.de/kampagne.html |
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Protestbrief gegen die Übergriffe auf den 1. Mai in der Türkei |
Wir protestieren gegen die Übergriffe auf den 1. Mai in der Türkei
Türkiye Cumhuriyeti Cumhurbaskanligi Türkiye Cumhuriyeti Basbakanligi Merkez Bina - Vekaletler Caddesi BAKANLAR- ANKARA TÜRKIYE
Offener Brief an den Türkischen Staatspräsident Herrn Abdullah Gül Türkischen Premierminister, Herrn Recep Tayyip Erdogan
Sehr geehrter Herr Staatspräsident, sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
wieder einmal wurde der Tag der Arbeit, der 1. Mai, in der Türkei mit Polizeigewalt und massiven Übergriffen gegenüber den beteiligten Kolleginnen und Kollegen niedergeschlagen. Mit großem Entsetzen haben wir in den Medien diese Übergriffe auf die Menschen verfolgt. Deshalb erklären wir uns solidarisch mit allen Arbeiterinnen und Arbeitern, die am 1. Mai auf dem Taksim-Platz feiern wollten.
Der Gouverneur von Istanbul, Muammer Güler, hat die Demonstrationen und die Festlichkeiten anlässlich des 1. Mai von türkischen Gewerkschaften, linken Parteien und Nichtregierungsorganisationen auf dem zentralen Taksim-Platz gewaltsam niederschlagen lassen. Auf dem historischen Taksim-Platz wurden im Jahre 1977 36 Arbeiterinnen und Arbeiter durch die türkische Polizei erschossen. Seitdem ist der Taksim-Platz in Istanbul für Arbeiterinnen und Arbeiter ein verbotener Versammlungsplatz. |
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Mindestlohn für Bayern jetzt! Volksbegehren! |
Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit hat der DGB Bayern mit Sammeln von Unterschriften für ein Volksbegehren für Mindestlöhne in Bayern begonnen. Sie können nun mit ihrer Unterschrift zu den Erstunterzeichnern gehören. [Aufruf zum Download]
Weitere Informationen zum Volksbegehren finden sie auch unter http://www.bayern.dgb.de/Volksbegehren/Volksbegehren
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