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Willkommen auf meiner Webseite
DIE LINKE hat es auch in München geschafft. Mit 3,7 Prozent und drei Mandaten sind wir nun auch im Stadtrat von München vertreten.

Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wähler, dass Sie DIE LINKE gestärkt haben und mich mit Ihren Stimmen in den Stadtrat gewählt haben. 


Hier auf meiner Webseite finden Sie meine Positionen, Informationen über mich und meine bisherige politische Arbeit. Für gute Arbeit, für Gerechtigkeit, für Menschenwürde…

viel Spaß beim Weiterlesen wünscht Ihnen Orhan Akman
 
Arbeit und Wirtschaft in München: „Zum Aufschwung in München“ PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - Artikel
Artikel in "mit Links" von Orhan Akman, Stadtrat DIE LINKE München:

Nicht nur die in München beheimateten Dax-Unternehmen und ihre Manager erleben einen wirtschaftlichen Boom und kassieren noch nie dagewesene Profite.

Auch die Familie Quandt, Haupteigentümerin des Aushängeschilds BMW kriegt den Hals nicht voll und will noch höhere Profite. Gefordert wird eine Eigenkapitalrendite von 26 Prozent. Das heißt innerhalb von nicht ganz vier Jahren soll sich das Kapital verdoppeln. Dafür werden 8.000 Arbeitsplätze abgebaut und Existenzen vernichtet und die übrigen Beschäftigten müssen deutlich mehr arbeiten. Bis zur Rente hält das dann keiner mehr durch.
Außer der LINKEN und den Gewerkschaften protestiert niemand gegen diese asoziale Politik. Wo sind die übrigen Stadtratsparteien, wo bleibt OB Ude und das zuständige Referat für „Arbeit und Wirtschaft“ (RAW) und dessen Chef Herr Dr. Wieczorek?  Hat er Angst das „scheue Reh Kapital“ zu vertreiben, wenn er sich einmal für die Seite der Arbeit stark macht?

Während Ude und Wieczorek schweigen, treibt „Münchens beste Grünanlage“ (Wahlwerbung), Herr Hep Monatzeder, zweiter Bürgermeister unserer Stadt, die Privatisierung der städtischen Kliniken voran. Natürlich haben SPD und Grüne etwas anderes versprochen - vor der Wahl. Sie Privatisieren ja nicht im strengen Sinne, sie schmeißen bloß Beschäftigte raus und lassen deren Arbeit durch externe Dienstleistungsunternehmen verrichten. Die zahlen ihren Beschäftigten die Löhne, die Hep Monatzeder dem städtischen Klinikpersonal auch gerne abgepresst hätte. Er muss ja nicht davon leben. Im Herbst dieses Jahres wird sich zeigen, wer außer den LINKEN und ver.di weitere Einschnitte bei den kommunalen Kliniken verhindert.

Mit „Mitternachts-shopping“ und Sonntagsöffnungen im Handel eifert nicht nur die FDP in München einem falschen Weltstadttraum nach. Wer seine Türen für „Lobbyvereine“ öffnet, braucht sich nicht wundern, wenn dafür tausende von Beschäftigten die Zeche zahlen müssen. Auch hier wird DIE LINKE zusammen mit den Gewerkschaften für erträgliche Arbeitsbedingungen einsetzen und sich als verlässlicher Partner der Verkäuferinnen und Verkäufer erweisen. Das Attribut „Weltstadt mit Herz“ muss auch für die Beschäftigten gelten.

Thomas Böhle, Münchens Personalreferent, trägt bundesweit als Repräsentant der kommunalen Arbeitgeberverbände Verantwortung für die aktuelle Tarifrunde im öffentlichen Dienst. Er fordert von den Beschäftigten zukünftig länger zu arbeiten (40 Stunden pro Woche). Dafür sollen sie 5% mehr Lohn in den nächsten zwei Jahren erhalten. Wer rechnen kann merkt schnell, dass die Beschäftigten betrogen werden sollen, dass sie weniger bekommen als geben sollen. Und längere Arbeitszeit heißt eben auch weiterer Arbeitsplatzabbau.

DIE LINKE unterstützt den Tarifkampf der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst, und wird auch im Rahmen der städtischen Haushaltsdebatte dafür sorgen, dass das notwendige Geld für die Kolleginnen und Kollegen auch bereit gestellt wird.

Arbeit und soziale Gerechtigkeit sind keine leeren Floskeln oder haben ausschließlich bundespolitische Relevanz. Über Arbeit und soziale Gerechtigkeit wird auch dort entschieden, wo die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen ihre Wurzeln haben: Im Betrieb und in der Kommune.

Die genannten Beispiele zeigen, in München muss sich einiges ändern. Dafür übernehmen wir Verantwortung, dafür werde ich mich als neugewählter Stadtrat einmischen und Position beziehen.

Orhan Akman, Stadtrat DIE LINKE. München
 
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