Orhan Akman
Stadtrat in München
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| Sozialtarif: Stadtwerke versus Gazprom |
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| Aktuelles - Artikel | |
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Als „arm“ gelten Menschen in Deutschland mit weniger als 781,- Euro Nettoeinkommen im Monat. Demnach sind 20 Millionen Menschen in Deutschland von Armut betroffen oder werden nur durch staatliche Sozialleistungen in geringem Maße davor geschützt. Auch in München, der Stadt mit der größten Wirtschaftskraft, leben 178.000 Menschen in Armut. Nun hatte der Stadtrat der Landeshauptstadt München die Möglichkeit, ein Zeichen zu setzen. Ergebnis: Außer DIE LINKE im Stadtrat haben alle Parteien dies abgelehnt. OB Ude meinte, dass es für arme Menschen eine zusätzliche „Demütigung“ wäre, wenn diese Menschen neben Sozialhilfe etc. nun auch einen Sozialtarif beantragen müssten. Dabei dürfte es auch dem OB klar sein, dass Menschen in Armut schon diskriminiert sind. Im Übrigen war es doch die SPD, die zusammen mit den Grünen und unter großem Beifall der Union, die durch ihre Agenda-Politik die Menschen am meisten gedemütigt hat. Nun hätten diese Parteien auf kommunaler Ebene die Möglichkeit gehabt, gegen die Armut in München eine konkrete Gegenmaßnahme zu beschließen, wenn sie es gewollt hätten. Mit ihrer Ablehnung von Sozialtarifen haben SPD/Grüne eine notwendige und machbare Unterstützung für sozial Schwache verhindert. Als LINKE sind wir angetreten, um soziale Verantwortung in München zu übernehmen. Diesem Grundsatz werden wir auch treu bleiben. Vor allem wenn es darum geht, Armut und soziale Schieflage in unserer Gesellschaft zu bekämpfen. Insoweit ist das Thema „Sozialtarif“ längst noch nicht vom Tisch. Orhan Akman |
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